Die Republik Seychellen ist ein Inselstaat im Indischen Ozean. Topografisch gehört der Staat zu Afrika.
Das Klima der Seychellen wird vom Monsun bestimmt: von Dezember bis März herrscht der Nordwest-Monsun vor, es folgt eine windstille Übergangsphase im April. Von Mai bis September folgt die regenarme, aber stürmische Zeit des Südost-Monsuns, im Oktober-November folgt nochmals eine windstille Übergangsphase. Schwere Stürme sind selten.
Der Fremdenverkehr beschäftigt ca. 30 Prozent der arbeitenden Bevölkerung, die damit 70 Prozent des Volkseinkommens erwirtschaften. In den vergangenen Jahren wurde von privaten Investoren massiv in den Neu- und Ausbau von Hotels investiert, primär im Fünfsternebereich.
Es herrscht Linksverkehr. Schienenverkehr gab und gibt es auf den Seychellen nicht. Die Seychellen sind das erste Land der Erde, das den Naturschutz in seine Verfassung aufgenommen hat. Mit 58,61 % seiner Landfläche hat der Inselstaat mit Abstand prozentual den größten Anteil geschützter Gebiete weltweit.

Kultur und Gesellschaft

Die Bevölkerung der Seychellen – die Seychellois – besteht zum überwiegenden Teil aus den Nachfahren der aus verschiedenen französischen Kolonialgebieten eingewanderten Siedler und ihrer afrikanischen Arbeitssklaven. Diese Gruppe macht noch immer über 90 Prozent der heutigen Bevölkerung aus.
Daneben existiert eine Minderheit mit rein europäischer Abstammung, sowie kleine chinesische und indische Minderheiten.
Die Bevölkerung ist zu 82,3 % katholisch (Bistum Port Victoria), etwa 7,7 % sind Protestanten oder Anglikaner.

Zwei Orte wurden von der UNESCO zum Weltnaturerbe erklärt. Das Umweltschutzprogramm weist 20 Schutzgebiete aus und kennzeichnet weitere 370 Orte, deren Natur besonderen Schutzes bedarf.

Sprache

Als gemeinsame Sprache dieser stark durchmischten Bevölkerung entwickelte sich hier eine eigene Variante der Kreolsprachen, die als Seychellenkreol oder Seselwa bezeichnet wird und auf dem Französischen basiert. Amtssprachen sind nach Artikel 4 der Verfassung Seychellenkreol, Englisch und Französisch.

Essen

Hauptsächlich aus viel fangfrischem Fisch, Reis und Gemüse. In der einheimischen Kochkunst spiegelt sich die Kultur einer Seefahrernation.
Meistens eine Basis aus Reis oder Nudeln, dazu etwas Gemüse, Krautsalat oder Chutney und einen Schwung Sauce mit Fleisch oder Fisch.
Wie auch sonst in den meisten Restaurants werden Gräten und Knochen nicht entfernt. Huhn z.B. wird mit kräftigen Schlägen samt Knochen kreolisch-rustikal zerhackt und dann geht’s ab in den Kochtopf.