{"id":59065,"date":"2025-03-24T21:12:48","date_gmt":"2025-03-24T20:12:48","guid":{"rendered":"https:\/\/switzerland.afssite.afs.org\/?p=59065"},"modified":"2025-03-24T21:18:23","modified_gmt":"2025-03-24T20:18:23","slug":"expatrie-a-expatrie","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.afs.ch\/fr\/across\/expatrie-a-expatrie\/","title":{"rendered":"Vom AFSer zum Expat"},"content":{"rendered":"<style>.post-meta {display:none;}<\/style>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Das AFS-Austauschprogramm hat seit Jahrzehnten unz\u00e4hlige junge Menschen auf der ganzen Welt gepr\u00e4gt und ihnen die M\u00f6glichkeit gegeben, wertvolle interkulturelle Erfahrungen zu sammeln. Zwei beeindruckende Pers\u00f6nlichkeiten, die beide mit AFS als Austauschsch\u00fcler*innen in die Schweiz gereist sind, jedoch in unterschiedlichen Jahrzehnten im Austausch waren, sind Dawson Grubbs und Astrid Buys:<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Dawson Grubbs, ein ehemaliger AFS-Austauschsch\u00fcler aus den USA, kam 1977 in die Schweiz. Heute lebt er in Z\u00fcrich, wo er seit \u00fcber 25 Jahren eine erfolgreiche Karriere im Versicherungswesen verfolgt. Dar\u00fcber hinaus engagiert er sich aktiv im American International Club of Zurich (AICZ) und bleibt AFS durch ehrenamtliches Engagement verbunden.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Astrid Buys, urspr\u00fcnglich aus Neuseeland, nahm 2007 an einem AFS-Austausch teil. Heute lebt sie mit ihrer Familie in Basel und arbeitet in der Pharmaindustrie. Neben ihrem beruflichen Erfolg bringt sie ihre Leidenschaft f\u00fcr Bildung und interkulturellen Austausch als Vorstandsmitglied von AFS Schweiz und stellvertretende Pr\u00e4sidentin einer internationalen Schule ein.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Trotz der unterschiedlichen Zeiten und Lebenswege, die Dawson und Astrid gepr\u00e4gt haben, verbindet sie ihre gemeinsame Erfahrung als AFS-Austauschsch\u00fcler*innen in der Schweiz. Ihre Antworten auf dieselben Fragen zeigen, wie vielf\u00e4ltig und doch zeitlos die Auswirkungen interkultureller Begegnungen sein k\u00f6nnen.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Beide haben dieselben Fragen beantwortet \u2013 hier teilen sie ihre Erinnerungen und Erfahrungen:<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><strong>\u00a0<\/strong><\/p>\n<h2>Astrid Buys<\/h2>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><strong>Was hat dich dazu bewogen, damals an einem Austauschprogramm teilzunehmen?<\/strong><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">In der Schule h\u00f6rte ich zum ersten Mal von Austauschprogrammen, und die Idee begeisterte mich. Ich lernte damals Franz\u00f6sisch und Deutsch. Die Schweiz interessierte mich, da sie mir die Chance bot, beide Sprachen zu erleben. Der Austausch war f\u00fcr mich die perfekte Gelegenheit, \u00fcber das Klassenzimmer hinaus in eine neue Welt einzutauchen.<\/p>\n<p><figure class=\"wp-image-wrap\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-59603 size-medium\" src=\"https:\/\/d22dvihj4pfop3.cloudfront.net\/wp-content\/uploads\/sites\/71\/2025\/03\/24211235\/2_Astric-Buys_c-1-650x487.jpeg\" alt=\"\" width=\"650\" height=\"487\" \/><\/figure><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><strong>Was war deine gr\u00f6ssten Highlights w\u00e4hrend des Austauschs?<\/strong><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Das gr\u00f6sste Highlight meines Austauschs waren die Freundschaften, die ich geschlossen habe, sowohl in der Schule als auch mit meiner Gastfamilie. Diese Beziehungen bestehen bis heute und bedeuten mir sehr viel.<br \/>\nDer Austausch war auch meine erste Reise nach Europa, und fast alles f\u00fchlte sich neu und aufregend an: die Architektur, das Essen, die Lebensweise. Schon der Alltag war spannend.<br \/>\nMeine Gastfamilie hat meinen Aufenthalt unvergesslich gemacht. Sie organisierten Tagesausfl\u00fcge in verschiedene St\u00e4dte &#8211; der erste ging nach Basel, wo ich mir damals nie gedacht h\u00e4tte, sp\u00e4ter selbst mit meiner Familie dort zu wohnen. Wir fuhren zu einer Oper nach Verona, in den Sommerurlaub ins Tessin und mehrmals auf die Rigi, die ich bis heute gerne besuche. Auch meine Gastschwestern, die in verschiedenen St\u00e4dten studierten, gaben mir spannende Einblicke in ihr Leben.<br \/>\nDoch es ging nicht nur um Ausfl\u00fcge. Meine Gastfamilie zeigte mir die Schweiz in ihrer ganzen Tiefe: Sie erkl\u00e4rten Traditionen, nahmen mich mit in Museen und halfen mir, die Kultur zu verstehen und zu sch\u00e4tzen.<br \/>\nDiese Erlebnisse waren nicht nur sch\u00f6n, sondern pr\u00e4gend. Sie machten mich unabh\u00e4ngiger, gaben mir ein tiefes Verst\u00e4ndnis von der Kultur und schufen eine lebenslange Verbindung zu einem Land, das f\u00fcr mich wie Heimat geworden ist.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><strong>Welche Herausforderungen musstest du meistern, und was hast du daraus gelernt?<\/strong><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Eine der ersten H\u00fcrden, die ich \u00fcberwinden musste, war das Heimweh. Mit 16 so weit von zu Hause entfernt zu sein, war anfangs schwierig. Doch diese Erfahrung lehrte mich Resilienz und die Bedeutung, neue Beziehungen zu kn\u00fcpfen. Diese Beziehungen\u2014sowohl mit meiner Gastfamilie als auch in der Schule\u2014halfen mir, ein Gef\u00fchl von Zugeh\u00f6rigkeit zu entwickeln, das den \u00dcbergang erleichterte.<br \/>\nEine weitere Herausforderung war der Wechsel der Gastfamilie gleich zu Beginn. Doch meine zweite Gastfamilie hat perfekt gepasst, und die enge Bindung, die wir aufgebaut haben, besteht bis heute.<br \/>\nAuch das Verstehen des Unterrichts war anfangs schwer. Im R\u00fcckblick war der akademische Aspekt jedoch weniger entscheidend\u2014viel wichtiger waren die Erfahrungen und das Lernen ausserhalb des Klassenzimmers.<\/p>\n<h3>Der Weg zur\u00fcck ins Austauschland<\/h3>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><strong>Warum bist du sp\u00e4ter in das Land zur\u00fcckgekehrt, in dem du deinen Austausch gemacht habt?<\/strong><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Bereits ein Jahr nach meinem Austausch kam ich zur\u00fcck, um meine Gastfamilie und Freunde zu besuchen. Sp\u00e4ter, als ich studiert habe, habe ich einen zweiten Austausch gemacht, diesmal in Pau, Frankreich.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Nach der Zeit in Frankreich, kam ich erneut f\u00fcr einen Besuch in die Schweiz zur\u00fcck. Eines Tages traf ich eine Freundin, die in Basel studierte. Bei einem Kaffee in der Universit\u00e4tscafeteria sprachen wir beil\u00e4ufig dar\u00fcber, dass auch ich dort studieren k\u00f6nnte.Was als spontane Idee begann, wurde schnell zu einem konkreten Plan. Eigentlich h\u00e4tte ich nur zwei Wochen sp\u00e4ter nach Neuseeland zur\u00fcckfliegen sollen. Innerhalb von wenigen Tagen schaffte ich es, alle notwendigen Unterlagen f\u00fcr die Universit\u00e4t zu organisieren, ein Visum zu beantragen und ich bin hiergeblieben.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Sp\u00e4ter zog ich nach Spanien f\u00fcr das Masterstudium, danach habe ich Zeit in Guatemala verbracht, und war dann f\u00fcr einem Praktikum bei den Vereinten Nationen in D\u00e4nemark. Schliesslich f\u00fchrte mich mein Weg zur\u00fcck in die Schweiz, wo ich meine berufliche Karriere begonnen habe.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Jeder Schritt auf diesem Weg wurde durch eine Kombination aus Neugier, Anpassungsf\u00e4higkeit und das Interesse f\u00fcr andere Kulturen vorangetrieben.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><figure class=\"wp-image-wrap\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-59560\" src=\"https:\/\/d22dvihj4pfop3.cloudfront.net\/wp-content\/uploads\/sites\/71\/2025\/03\/23205947\/2_Astrid-Buys_a-491x650.jpeg\" alt=\"\" width=\"491\" height=\"650\" \/><\/figure><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><strong>Wie hat dich der Austausch auf das Leben hiervorbereitet?<\/strong><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Das Austauschprogramm legte den Grundstein f\u00fcr mein Leben in der Schweiz. Es schenkte mir ein Netzwerk aus Freunden und Bekannten, die mich auch im Alltag unterst\u00fctzt haben.<br \/>\nAuch sprachlich war es ein grosser Vorteil: W\u00e4hrend des Austauschs baute ich Sprachkenntnisse auf und war nach meiner R\u00fcckkehr von dem Austauschjahr motiviert, mein Deutsch weiter zu verbessern. Diese Grundlage erleichterte mir die Integration, als ich sp\u00e4ter zur\u00fcckkam, denn ohne C2 Deutschzertifikat h\u00e4tte ich nicht hier studieren k\u00f6nnen.<br \/>\nZudem bekam ich ein Verst\u00e4ndnis f\u00fcr die Kultur, das Bildungssystem und den Alltag in der Schweiz. Zwar blieb noch viel zu lernen, doch diese Basis machte den \u00dcbergang deutlich einfacher und gab mir das Selbstvertrauen, neue Herausforderungen anzunehmen.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><strong>Welche Unterschiede fallen dir im Vergleich zu eurer Zeit als Austauschsch\u00fclerin auf?<\/strong><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Die Unterschiede zwischen meinem Leben als Austauschsch\u00fclerin und meinem jetzigen Leben sind gross und spiegeln sowohl meine pers\u00f6nliche Entwicklung als auch die \u00c4nderungen in der Schweiz, die Unterschiede zwischen Stadt und Land und die Unterschiede zwischen den St\u00e4dten wider.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Als Austauschsch\u00fclerin lebte ich in Aesch, LU, und besuchte die Kantonsschule in Badegg. Als ich sp\u00e4ter als Studentin zur\u00fcckkehrte, wohnte ich in Luzern. Mein Alltag war stark gepr\u00e4gt von den Beziehungen und Gewohnheiten, die ich w\u00e4hrend meines Austauschs aufgebaut hatte. Mein Freundeskreis war eng mit denjenigen verbunden, die ich damals gewonnen hatte, und ich war tief in das Schweizer Leben integriert. Mein Studium und mein t\u00e4glicher Austausch fanden auf Deutsch statt, und ich lebte auf \u00e4hnliche Weise, wie ich es w\u00e4hrend meiner ersten Zeit im Land erfahren hatte.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Heute, in Basel lebend, ist mein Leben stark international gepr\u00e4gt. Ich arbeite f\u00fcr globale Unternehmen, in denen Englisch die Arbeitssprache ist, und meine Kolleginnen und Kollegen stammen aus allen Ecken der Welt. Auch meine Familie spiegelt diesen weltumfassenden Geist wider. Mein Mann kommt aus Guatemala, sodass bei uns zu Hause sowohl Englisch als auch Spanisch gesprochen wird. Unsere Kinder besuchen eine internationale Kita, in der Englisch und Deutsch die Hauptsprachen sind. Manchmal habe ich das Gef\u00fchl, nicht mehr vollst\u00e4ndig in der Schweiz zu leben \u2013 oder zumindest in einer Schweiz, die sich von der fr\u00fcheren stark unterscheidet.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Basel hat eine grosse Expat-Community, und seit 2007, meinem Austauschjahr, hat die Schweiz insgesamt eine st\u00e4rkere internationale Ausrichtung erfahren.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Mein heutiges Leben ist in vielerlei Hinsicht eine harmonische Verbindung aus den tiefen kulturellen Wurzeln, die ich als Austauschsch\u00fclerin gelegt habe, und der globalen Perspektive, die ich durch meine Karriere und meine Familie gewinnen konnte.<\/p>\n<h3>Die Bedeutung von Auslandserfahrungen heute<\/h3>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><strong>Was hat dir der Auslandsaufenthalt pers\u00f6nlich und beruflich gebracht?<\/strong><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Mein Austauschjahr war wirklich lebensver\u00e4ndernd. Es f\u00fchlt sich oft so an, als h\u00e4tte es den Beginn meines Lebens markiert, wie ich es heute kenne. Pers\u00f6nlich war es eine transformative Erfahrung. Ich entwickelte ein starkes Gef\u00fchl von Unabh\u00e4ngigkeit und Resilienz, schloss lebenslange Freundschaften und tauchte in eine neue Sprache und Kultur ein. Diese Erfahrungen haben mir beigebracht, mich flexibel an verschiedene Umgebungen anzupassen und neue Perspektiven mit Offenheit zu empfangen.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Beruflich legte der Austausch die Grundlage f\u00fcr eine internationale Ausbildung und Karriere. Meine F\u00e4higkeit, mit Menschen aus verschiedenen Hintergr\u00fcnden in Kontakt zu treten und mich in unterschiedlichen kulturellen Kontexten zurechtzufinden, war entscheidend f\u00fcr meine Arbeit in globalen Unternehmen.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Ohne diese Austauscherfahrung bin ich sicher, dass mein Leben, sowohl pers\u00f6nlich als auch beruflich, einen ganz anderen Weg eingeschlagen h\u00e4tte. Es war mehr als nur ein Jahr im Ausland; es war der Ausgangspunkt f\u00fcr eine Reise des pers\u00f6nlichen Wachstums, globaler Verbindungen und Chancen, die ich mir sonst nie h\u00e4tte vorstellen k\u00f6nnen.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><strong>Warum ist es deiner Meinung nach gerade heute wichtig, im Ausland zu leben und nicht nur virtuell zu reisen?<\/strong><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">In einem anderen Land zu leben, bietet ein unvergleichliches Mass an Immersion, das in der virtuellen Welt einfach nicht reproduziert werden kann. W\u00e4hrend uns die Technologie erm\u00f6glicht, uns global zu vernetzen und Kulturen aus der Ferne zu erkunden, ist man dennoch digital nicht wirklich dort.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Es gibt unz\u00e4hlige Aspekte des Lebens, die man virtuell nicht erleben kann: der Geruch eines lebhaften lokalen Marktes, die Energie einer Feier oder neue Br\u00e4uche zu erleben. Diese sinnlichen und emotionalen Erfahrungen pr\u00e4gen uns auf eine Weise, die eine virtuelle Interaktion niemals k\u00f6nnte.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Noch wichtiger ist, dass das Leben im Ausland unsere Perspektiven herausfordert und Empathie f\u00f6rdert. Es zwingt uns, uns mit Unterschieden auseinanderzusetzen, uns anzupassen und auf eine Weise zu wachsen, die nicht nur pers\u00f6nlich, sondern auch beruflich in unserer zunehmend vernetzten Welt transformative Auswirkungen hat.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">In einer Zeit, in der virtuelle Erfahrungen zug\u00e4nglicher sind als je zuvor, sind die Tiefe und Authentizit\u00e4t des Lebens im Ausland umso bedeutender. Es geht nicht nur darum, einen neuen Ort zu sehen\u2014es geht darum, ihn wirklich zu verstehen und sich von ihm ver\u00e4ndern zu lassen.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><strong>Welchen Rat w\u00fcrdest du jungen Menschen geben, die \u00fcber einen Austausch nachdenken?<\/strong><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">W\u00e4hlt einen Ort mit einer Sprache oder Kultur, die ihr sonst vielleicht nie erleben w\u00fcrdet.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Die Sch\u00f6nheit eines Austauschs liegt darin, sich \u00fcber die vertraute Umgebung hinauszuwagen und v\u00f6llig neue Lebensweisen zu entdecken. Ihr werdet nicht nur eine neue Kultur kennenlernen, sondern auch ein tieferes Verst\u00e4ndnis f\u00fcr euch selbst gewinnen.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Denkt daran, dass ein Austausch nicht nur um den Zielort geht\u2014es geht um die Menschen, die ihr kennenlernen werdet, die Beziehungen, die ihr kn\u00fcpft, und die Perspektiven, die ihr gewinnt. Diese Beziehungen und Erfahrungen werden euch ein Leben lang begleiten.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Also, seid mutig bei eurer Wahl. Geht an einen unerwarteten Ort. \u00a0Es ist der beste Weg, das Beste aus dieser unglaublichen Gelegenheit zu machen.<\/p>\n<h2>Dawson Grubbs<\/h2>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><strong>R\u00fcckblick auf die Austauschzeit<\/strong><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><strong>Was hat dich dazu bewogen, damals an einem Austauschprogramm teilzunehmen?<\/strong><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Ich war einige Jahre lang bei AFS in den USA aktiv. In der High School in Maryland war ich ein Late-Bloomer-Mathe-Nerd und dachte, ich k\u00f6nnte ein Jahr nutzen, um erwachsen zu werden, bevor ich aufs College gehe.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><strong>Was waren deine gr\u00f6ssten Highlights w\u00e4hrend des Austauschs?<\/strong><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Es war vom ersten Tag an sehr intensiv. Alles schien anders zu sein, von den Geb\u00e4uden \u00fcber die Kleidung bis hin zu den Gesichtsausdr\u00fccken. Die Ger\u00e4usche und Ger\u00fcche und die Art und Weise, wie sich die Aufzugst\u00fcren schlossen und diese Mofas, die ewig brauchen um zu Starten und sehr langsam fahren.<\/p>\n<p><figure class=\"wp-image-wrap\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-59561\" src=\"https:\/\/d22dvihj4pfop3.cloudfront.net\/wp-content\/uploads\/sites\/71\/2025\/03\/23210013\/2_Dawson-Grubbs-Exchange-01-366x650.jpeg\" alt=\"\" width=\"366\" height=\"650\" \/><\/figure><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><strong>Welche Herausforderungen musstest du meistern, und was hast du daraus gelernt?<\/strong><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Kommunikation war eine absolute Herausforderung, nicht nur, weil meine Sprachkenntnisse schrecklich waren. Ich wusste nicht, was ich sagen oder wie ich mich verhalten sollte.<\/p>\n<h3>Der Weg zur\u00fcck ins Austauschland<\/h3>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><strong>Warum bist du sp\u00e4ter in das Land zur\u00fcckgekehrt, in dem du deinen Austausch gemacht hast?<\/strong><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Die Liebe. Es war vier Jahre sp\u00e4ter. Ich war in eine Frau aus meinem Austauschjahr verliebt.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><strong>Wie hat dich der Austausch auf das Leben hier vorbereitet?<\/strong><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Jede Familie und jede Kultur folgt ihren eigenen Richtlinien und unausgesprochenen Regeln. In der Kultur, in der ich aufgewachsen bin, wurden negative Emotionen weder im Positiven noch im Negativen ausgedr\u00fcckt. Die Schweiz und meine neue Familie hingegen waren offen und direkter. Durch meinen Austausch wurde mir dieser Unterschied bewusst. Zudem war ich bereit, mit einem frischen und offenen Blick auf die Welt zu schauen \u2013 frei von den Vorurteilen, die ich in meiner eigenen Kultur m\u00f6glicherweise gehabt haben k\u00f6nnte. Diese Offenheit hilft mir sowohl im gesellschaftlichen als auch im privaten Leben.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><figure class=\"wp-image-wrap\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-59562\" src=\"https:\/\/d22dvihj4pfop3.cloudfront.net\/wp-content\/uploads\/sites\/71\/2025\/03\/23210043\/2_Dawson-Grubbs-Exchange-03-650x366.jpeg\" alt=\"\" width=\"650\" height=\"366\" \/><\/figure><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><strong>Welche Unterschiede fallen dir im Vergleich zu deiner Zeit als Austauschsch\u00fcler auf?<\/strong><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Als ich das zweite Mal zur\u00fcckkehrte, war es in die Grossstadt Z\u00fcrich. Hier war ich ein richtiger Expat, der sich zuf\u00e4llig etwas in die Gesellschaft integriert hat. Deutsch war eine Herausforderung, vor allem, weil ich den ganzen Tag Englisch sprach. Mittlerweile ist mein Deutsch aber viel besser.<\/p>\n<h3>Die Bedeutung von Auslandserfahrungen heute<\/h3>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><strong>Was hat dir der Auslandsaufenthalt pers\u00f6nlich und beruflich gebracht?<\/strong><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">\u00dcber den Tellerrand hinausschauen, oder vielleicht in einen anderen Teller hinein. Und ausserdem: Mit Menschen in Beziehung zu treten und sich in sie hineinf\u00fchlen, egal ob es sich um einen Nachbarn oder einen Gesch\u00e4ftspartner aus der Ferne oder um einen lebenslangen Partner handelt. Dabei hat mir die Erfahrung, in einer anderen Kultur zu leben geholfen. Und das Leben mit einer anderen Familie und einer anderen Kultur in jungen Jahren hat mich darauf vorbereitet, 2 1\/2 Jahre lang mit meiner 5-k\u00f6pfigen ukrainischen Familie zu leben und zu gedeihen.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><strong>Warum ist es deiner Meinung nach gerade heute wichtig, im Ausland zu leben und nicht nur virtuell zu reisen?<\/strong><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Als ich anfing, bei Swiss Re zu arbeiten, gab es einen Einf\u00fchrungskurs, in dem jeder andere Teilnehmer erkl\u00e4rte, dass es sein Traum sei, eines Tages in den USA zu leben. Ich lebe in meinem Paradies und wache jeden Tag auf und freue mich darauf, hier zu sein. Gleichzeitig bin ich herausgefordert, meine C02-Auswirkungen auf diese Erde durch Reisen zu reduzieren, die bisher viel zu gross waren. Ich hoffe, dass ein l\u00e4ngeres Leben im Ausland, anstatt nur in andere L\u00e4nder zu reisen, die Vorteile von Offenheit und Bewusstsein schaffen und gleichzeitig die Klimaauswirkungen begrenzen kann.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><strong>Welchen Rat w\u00fcrdest du jungen Menschen geben, die \u00fcber einen Austausch nachdenken?<\/strong><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Die Welt aus alternativen Perspektiven zu verstehen, erweitert das Bewusstsein. Was gibt es mehr in diesem Leben?<\/p>\n<p><figure class=\"wp-image-wrap\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-59563\" src=\"https:\/\/d22dvihj4pfop3.cloudfront.net\/wp-content\/uploads\/sites\/71\/2025\/03\/23210058\/2_Dawson-Grubs_a-451x650.jpg\" alt=\"\" width=\"451\" height=\"650\" \/><\/figure><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Das AFS-Austauschprogramm hat seit Jahrzehnten unz\u00e4hlige junge Menschen auf der ganzen Welt gepr\u00e4gt und ihnen die M\u00f6glichkeit gegeben, wertvolle interkulturelle&hellip;<\/p>\n","protected":false},"author":938,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[900,899],"tags":[],"class_list":["post-59065","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-900","category-across"],"yoast_head":"<!-- This site is optimized with the Yoast SEO plugin v26.6 - https:\/\/yoast.com\/wordpress\/plugins\/seo\/ -->\n<title>Vom AFSer zum Expat - 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