So profitieren Lernende von einem Austauschjahr

Für junge Talente unter den Berufslernenden bildet eine frühe Auslandserfahrung das Fundament für die berufliche und persönliche Entwicklung: Sie sind flexibel genug, sich auf Neues einzulassen und sie lernen in einem globalen Umfeld vernetzt zu denken und zu handeln. Auslandsaufenthalte nach der Lehre sind viel aufwändiger zu organisieren.
ASF-Auslandsjahr-für-Berufslernende-Lonza

Persönlichkeit

Mehr Eigenverantwortung, Selbständigkeit und Reife

AFS-Auslandsjahr-für-Berufslernende-Sprachen

Sprachen

Flüssige Kenntnisse einer Fremdsprache, inkl. Englisch

AFS-Auslandsjahr-für-Berufslernende-Interkulturelle-Kompetenzen

Interkulturelle & soziale Kompetenzen

Erweiterter Horizont, stark verbessertes Stress- und Konfliktmanagement, einfacherer Perspektivenwechsel

Für Lehrbetriebe lohnt sich ein Auslandsjahr

AFS-Auslandsjahr-für-Berufslernende-Business

  • Lehrstellenmarketing: Attraktive Positionierung des Betriebs im Lernendenmarkt, um leistungsstarke Schulabgängerinnen und Schulabgänger zu rekrutieren.
  • Begleitung: Einfachere Begleitung in der Lehre dank stark verbesserten Sozialkompetenzen und mehr Selbstständigkeit.
  • Nachhaltigkeit: Die Investition in ein Auslandsjahr zahlt sich aus durch ein höheres Engagement, verbesserte Kooperation und eine stärkere Bindung von guten Mitarbeitenden.

Die langjährigen Erfahrung von Betrieben wie z.B. Lonza oder SwissLife zeigen, dass Auslandsaufenthalte ihrer Lernenden die Agilität der späteren Fachkräfte stärkt, selbst wenn diese weiterhin nur in der Schweiz arbeiten. Interkulturelle und soziale Kompetenzen werden gerade am Innovationsstandort Schweiz immer wichtiger.

AFS-Auslandsjahr-für-Berufslernende-Lehrlinge

Fazit: Durch das Auslandsjahr während der Lehre gewinnen alle

  • Gute Zukunftsperspektiven: Junge Berufstätige, die den Herausforderungen des globalen Marktes und der Industrie 4.0 gewachsen sind
  • Exportförderung der persönlichen Art:  Lernende, die bereichert nach Hause zurückkehren, sind Brücken zum Gastland und vielleicht Ihre Führungskräfte von morgen.
  • Sinnvolle Mitarbeiterförderung: Der längere Auslandsaufenthalt ist eine Personalentwicklungsmassnahme und unterscheidet sich hinsichtlich Wirkung und Nachhaltigkeit deutlich von Sprachkursen im In- und Ausland.

Paul Briggeler, Leiter Berufliche Grundbildung. Lonza AG, Visp

»Jedes Jahr verbringen zwei bis drei Lehrlinge der Lonza AG ein ganzes AFS-Jahr im Ausland. Mit dem Auslandsjahr belohnen die Verantwortlichen der Lehrlingsausbildung den guten Einsatz des Lehrlings während der Ausbildung. Aus unserer Erfahrung erhöhen die gewonnenen Sprachkenntnisse und Auslandserfahrung die Bereitschaft des oder der Lernenden, sich später zu einer Jobrotation in anderen Ländern zu entschliessen.«

So funktioniert ein Auslandsjahr in der Lehre

Die Lernenden verbringen ein ganzes Jahr in einem Gastland, besuchen dort die lokale Schule und wohnen bei einer Gastfamilie. So sind sie in das Alltagsleben im jeweiligen Land eingebunden und erfahren die dortige Kultur aus nächster Nähe.

Die Gastfamilie

Gastfamilien werden von AFS weltweit sorgfältig ausgesucht. Die Gasteltern erhalten kein Geld. Ihr einziges Motiv ist das Interesse am Zusammenleben mit dem “neuen Familienmitglied” aus einer anderen Kultur. Häufig entstehen dadurch Freundschaften fürs Leben.

Die Gastschule

Der regelmässige Besuch einer High School im Gastland ist Pflicht, es ist kein Ferienjahr. Neben der Landessprache lernen die Schüler Englisch als Lingua Franca und tauchen tief in die lokale Kultur ein.

Begleitung und Betreuung

AFS Schweiz unterstützt sowohl die Lehrbetriebe als auch die Lernenden bei der Einführung des Programmes und bereitet sie darauf vor. (z.B. Information & Instruktion für betriebliche Berufsbildner). Während des Aufenthaltes besteht sowohl zum AFS-Büro in der Schweiz als auch zum Büro im Gastland Kontakt. Zudem sind in den AFS-Ländern sind tausende Freiwillige (Alumni) als Betreuungspersonen (Göttis und Gottis) tätig.

Die Voraussetzungen

Die Lernenden sind zwischen 15 und 17 Jahre alt, offen und neugierig auf die Lebensweise und Kultur des Gastlandes. Sprachkenntnisse werden mit Ausnahme einzelner Destinationen nicht vorausgesetzt.

Zeitpunkt

Der Austausch findet in der Regel nach dem ersten oder zweiten Lehrjahr statt. Lernende dürfen bei Abreise nicht volljährig sein (dies kollidiert sonst mit den Schul- und Aufenthaltsbestimmungen im Gastland)

Länderwahl

Neben beliebten Destinationen wie den USA, England oder Brasilien, können Lernende in über 50 anderen Länder reisen. Zum Beispiel nach Mexiko, Indonesien, Japan, China, Russland, Ägypten, Indien oder Ghana. Hier finden Sie alle Destinationen

Dominic aus Visp (Lonza)

»Das Austauschjahr kann ich nur weiterempfehlen: Ich lernte mit Schwierigkeiten besser umzugehen und habe viel gesehen und erlebt. Lehrbetriebe, denke ich, profitieren von der Motivation und der grösseren Selbstständigkeit der Austauschlernenden.«

Rudolf aus Winterthur (Rieter)

»Ich wurde durch das Auslandsjahr selbstständiger und offener. Heute habe ich ein grösseres Verständnis für andere Kulturen und Vorgehensweisen. Nach meinem Maschinenbau-Studium war bei zwei Anstellungen mein gutes Englisch der ausschlaggebende Grund, dass ich die Stelle erhielt«

Josipa, Rüti (Sulzer)

»Ich habe Sulzer Textil als Lehrbetrieb gewählt, weil ich wusste, dass sie Auslandsaufenthalte für Lernende anbieten. Manchmal war es nicht immer einfach in diesem Alter in eine völlig fremde Familie zu kommen, doch heute profitiere ich täglich von der Erfahrung von damals!«

Ihr Kontakt für den nächsten Schritt

Reto Stern beantwortet gerne ihre weiteren individuellen Fragen und begleitet Sie bei den nächsten Schritten.

Reto Stern
Business Development
Tel +41 44 218 19 13
[email protected]

Jetzt anrufen

Bitte nehmen Sie mit mir Kontakt auf

Wir rufen Sie gern zurück

Weitere Informationen

Jahresprogramm für Berufslernende:

Flyer herunterladen